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Über Auwlia

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Über Auwlia

Posten Verfasst am: Fri Sep 03, 2010 11:25 pm

asalam Razz


Das Wort „Awliya“, Singular „wali“, kommt von dem Hauptwort „wilaya“. Wilaya ist das Gegenteil von Feindschaft (adawaa). Der Wali ist deshalb jemand, der nah ist.Allah erklärte in Seinem Buch und in der Sunnah Seines Gesandten (sallallahu ‘aleihi wa sallam), dass Er awliya unter den Menschen hat und dass shaitaan ebenfalls seine awliya hat. Der Qur’aan erwähnt die Verbündeten Allahs.„Sicherlich, über Allahs awliya soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein, diejenigen, die glauben und gottesfürchtig sind. Für sie ist die frohe Botschaft im diesseitigen Leben und im Jenseits…“ [Yunus (10): 62]„Allah ist der Schutzherr derjenigen, die glauben. Er bringt sie aus den Finsternissen heraus ins Licht.“ [Baqarah (2): 257]Die Verbündeten des Teufels wurden ebenfalls im Qur’aan erwähnt: „Diejenigen aber, die ungläubig sind, deren Schutzherren sind die taaghuut (falschen Götter). Sie bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind Insassen des (Höllen) -feuers. Ewig werden sie darin bleiben.“ [Baqarah (2): 257]„Gewiss, Wir haben die Satane zu Schutzherren für diejenigen gemacht, die nicht glauben. Und wenn sie eine Abscheulichkeit begehen, sagen sie: "Wir haben unsere Väter darin (vorgefunden, und Allah hat es uns geboten." Sag: Allah gebietet nicht Schändliches.“ [Al-A’raf (7): 27-28]„…denn sie haben sich die Satane anstatt Allahs zu Schutzherren genommen und meinen, sie seien rechtgeleitet.“ [Al-A’raf (7): 30]Nach dem Wissen darüber, dass unter den Menschen Verbündete des Barmherzigen sind und die Verbündeten des Teufels, wird es sehr wichtig zwischen diesen Gruppen mittels Merkmalen, wie von Allah und Seinen Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) beschrieben, wie folgt zu unterscheiden:Die erste und vorderste Voraussetzung eines Verbündeten Allahs – Taqwa und Glaube an AllahKein Diener kann ein Verbündeter Allahs sein, außer dass er die Eigenschaften des Glaubens und fromme Praktizierung hat, da Allah den Glauben und die Frömmigkeit zu einer Voraussetzung für Seine Wilaya machte. Er sagte (in der ungefähren Bedeutung):„Sicherlich, über Allahs awliya soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein, diejenigen, die glauben und gottesfürchtig (d.h. Taqwa haben und fromm) sind. Für sie ist die frohe Botschaft im diesseitigen Leben und im Jenseits…“ [Yunus (10): 62]Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (sallallahu ‘aleihi wa sallam), sagte: „Wahrlich, Allah sagte: „Wer einen Meiner Diener, der unter Meinem Schutz steht, zum Feind nimmt, dem habe Ich den Krieg erklärt. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil (freiwillige Taten der Anbetung) zu nähern, bis ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiss erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiss Zuflucht gewähren. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihn im Stich zu lassen.“ [Al-Bukhari]Aus dieser Überlieferung und dem oben erwähnten qur’aanischen Vers entnehmen wir, dass die Awliya Allahs jene sind, die an Allah glauben und Ihm ihre volle Ergebenheit erweisen. Dadurch lieben sie alles, was Allah liebt, hassen das, was Allah hasst, sind zufrieden mit dem, womit Allah zufrieden ist, verachten das, was Allah verachtet, gebieten das, was Allah gebietet, verbieten das, was Allah verbietet, geben jenen, für die Allah es liebt, dass ihnen gegeben wird und halten von jenen zurück, von denen Allah es nicht liebt zu nehmen, da der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) erklärte, dass der beste Griff des Glaubens ist um Allahs Willen zu lieben und zu hassen:„Der zuverlässigste Griff des Glauben ist: um den Willen Allahs zu lieben und um den Willen Allahs zu hassen.“ [At-Tirmidhii]„Wer auch immer um Allahs Willen liebt, für Allah hasst, gibt für Allah und zurückhält für Allah, hat die Vollendung seines Glaubens begehrt.“ [Abu Dawuud]Der erforderliche Glaube (iman) bedingt den Glauben an Allah, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Propheten und den letzten Tag:„Sagt: Wir glauben an Allah und an das, was zu uns (als Offenbarung) herab gesandt worden ist, und an das, was zu Ibrahim, Isma'il, lshaq, Ya`qub und den Stämmen herab gesandt wurde, und (an das,) was Musa und 'Isa gegeben wurde, und (an das,) was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von ihnen, und wir sind Ihm ergeben. Wenn sie an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, dann sind sie somit rechtgeleitet. Wenn sie sich jedoch abkehren, dann befinden sie sich in Widerstreit. Aber gegen sie wird Allah dir genügen. Er ist der Allhörende und Allwissende.“ [Baqarah (2): 136-137]„Der Gesandte (Allahs) glaubt an das, was zu ihm von seinem Herrn (als Offenbarung) herab gesandt worden ist, und ebenso die Gläubigen; alle glauben an Allah, Seine Engel, Seine Bücher und Seine Gesandten - Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von Seinen Gesandten. Und sie sagen: "Wir hören und gehorchen. (Gewähre uns) Deine Vergebung, unser Herr! Und zu Dir ist der Ausgang." Allah erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag. Ihr kommt (nur) zu, was sie verdient hat, und angelastet wird ihr (nur), was sie verdient hat.“ [Baqarah (2): 285-286]„Alif-Lam-Mim. Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen, die an das Verborgene glauben, das Gebet verrichten und von dem, womit Wir sie versorgt haben, ausgeben und die an das glauben, was zu dir (an Offenbarung) herab gesandt worden ist, und was vor dir herab gesandt wurde, und die vom Jenseits überzeugt sind. Jene verfahren nach einer Rechtleitung von ihrem Herrn, und das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“ [Baqarah (2): 1-5]Daher ist es eine notwendige Komponente des Glaubens (iman) zu glauben, dass Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) das Siegel der Propheten ist, dass es keinen Propheten nach ihm geben wird und dass Allah ihn zu allen von den beiden Besitzern des freien Willen, den Menschen und den Jinn, gesandt hat. Von dem Moment an, an dem er zum Propheten wurde, machte Allah ihm zum Merkmal zwischen Seinen Verbündeten und Seinen Feinden. Niemand gehört zu den Verbündeten Allahs, außer jemand, der an Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) und an das, womit er gesandt wurde, glaubt und diesem öffentlich und im Geheimen folgt. Wer auch immer die Liebe Allahs und das Bündnis mit Allah beansprucht, aber nicht dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) folgt, ist keiner der Verbündeten Allahs. Er ist jemand der Verbündeten des shaitaan.Allah sagte (in der ungefähren Bedeutung):„Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ [Al-Imraan (3): 31]Allah verdeutlichte es in dem Vers, dass Allah jene liebt, die dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) folgen und wer auch immer die Liebe Allahs beansprucht, aber nicht dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) folgt, ist nicht unter den Verbündeten Allahs. Al-Hasan al-Basri sagte über diesen Vers: „Eine Gruppe von Leuten beanspruchte die Liebe Allahs, so sandte Er diesen Vers hinab als eine Prüfung für sie.“Und zweitens an all das zu glauben, womit er (der Prophet) gesandt wurde. Jeder, der nicht daran glaubt ist kein Gläubiger, geschweige denn ein frommer Verbündeter (wali) von Allah. Wer auch immer an einen Teil von dem, was er brachte, glaubt und einen Teil davon ablehnt ist ein kaafir (Ungläubiger) und kein Gläubiger:„Diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten einen Unterschied machen wollen und sagen: "Wir glauben an die einen und verleugnen die anderen", und einen Weg dazwischen einschlagen wollen, das sind die wahren Ungläubigen. Und für die Ungläubigen haben Wir schmachvolle Strafe bereitet. Denjenigen aber, die an Allah und Seine Gesandten glauben und keinen Unterschied zwischen jemandem von ihnen machen, denen wird Er ihren Lohn geben. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ [An-Nisaa‘ (4): 150-152]Was auch immer für eine Stufe eine Person erreicht hinsichtlich Asketismus, Hingabe und Wissen, ohne dass sie an die gesamte Botschaft, gebracht von Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam), glaubt, kann dies niemals einen Gläubigen aus ihr machen, noch einen Verbündeten Allahs. Allah sagte: „Wer für die Ermahnung des Allerbarmers blind ist, dem verschaffen Wir einen Satan, der ihm dann zum Gesellen wird.“ [Az-Zuhruf (43): 36]Die Ermahnung ist die Ermahnung, mit der Er Seinen Gesandten sandte, wie der Qur’aan. Also wer auch immer nicht an den Qur’aan glaubt und an all die Informationen, die er beinhaltet, hat sich von ihm abgewandt und ist dem shaitaan übertragen. Wer für das Buch Allahs blind ist, den wird Allah am Tag des Gerichts blind machen:„Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben fuhren, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind (zu den anderen) versammeln. Er wird sagen: "Mein Herr, warum hast Du mich blind (zu den anderen) versammelt, wo ich doch sehen konnte?" Er sagt: "So sind auch zu dir Unsere Zeichen gekommen, und doch hast du sie vergessen. Ebenso wirst du heute vergessen." [Ta-Ha (20): 124-126]Dieser Vers zeigt klar, dass „meine Ermahnung“ das Selbe ist wie „Unsere Zeichen“, die Allah herab sandte. Also auch wenn jemand Allah beständig erwähnt (was als „dhikr“ im Arabischen bekannt ist), Tag und Nacht, mit Hingabe, aber zur selben Zeit kein Befolger von Allahs dhikr (Qur’aan), welchen Er auf Seinen Propheten hinab sandte, ist, so wird er einer der verbündeten des shaitaan sein, selbst wenn er durch die Luft fliegen würde oder über das Wasser gehen würde.Der Glaube beinhaltet ebenfalls daran zu glauben, dass der Prophet der Vermittler zwischen Allah und Seine Schöpfung ist, für den Zweck der Übermittlung Seiner Befehle und Verbote, Seiner Versprechen und Drohungen und der Definition von Halaal und Haraam. Halaal ist das, was Allah und Sein Gesandter als Halaal ausgewiesen haben und Haraam ist das, was Allah und Sein Gesandter bestimmt haben, weil Allah den Gläubigen befielt ihm zu gehorchen:„O die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und macht eure Werke nicht zunichte.“ [Muhammad (47): 33]„Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah, und wer sich abkehrt, - so haben Wir dich nicht als Hüter über sie entsandt.“ [An-Nisaa‘ (4): 80]Er sagt ebenfalls:„Was auch immer der Gesandte euch gibt, das nehmt an und was auch immer er euch verbietet, davon lasst ab.“Also wer auch immer glaubt, dass jeder waly einen Weg zu Allah hat, ohne dem Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) zu folgen, ist ein kaafir und ein Vertrauter des Teufels.Taten der Vertrauten AllahsDie Vertrauten Allahs sind von zwei Stufen: Die Vorausgeeilten, jene, die nahe gebracht werden und jene der rechten Hand, welche in Maßen gehandelt haben. Allah, der Erhabene, sagt (in der ungefähren Bedeutung), an den letzten Tag ermahnend:„Die Gefährten von der rechten Seite - was sind die Gefährten von der rechten Seite? Und die Gefährten von der unheilvollen Seite - was sind die Gefährten von der unheilvollen Seite? Und die Vorausgeeilten, ja die Vorausgeeilten, das sind diejenigen, die (Allah) nahegestellt sein werden…“ [al-Waaqi’a (56): 8-12]Und wieder sagt Allah am Ende der Selben Surah (in der ungefähren Bedeutung):„Wenn er nun zu den (Allah) Nahegestellten gehört, dann (wird es für ihn) Ruhe, duftende Pflanzen und einen Garten der Wonne (geben). Und wenn er nun zu den Gefährten der rechten Seite gehört, so: Friede sei dir von den Gefährten der rechten Seite. Wenn er aber zu den Leugnern, den Irregehenden gehört, dann wird ihm eine gastliche Aufnahme aus heißem Wasser (zuteil) werden, und das Erleiden des Höllenbrandes.“ [Al-Waaqi’a (56): 88-94]Und die Taten dieser beider Gruppen wurden in dem Hadiith vom Propheten Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) erwähnt:„Wer einen Meiner Diener, der unter Meinem Schutz steht, zum Feind nimmt, dem habe Ich den Krieg erklärt. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil (freiwillige Taten der Anbetung) zu nähern, bis ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiss erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiss Zuflucht gewähren. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihn im Stich zu lassen.“ [Al-Bukhari]Infolgedessen sind die Rechtschaffenen, jene der rechten Hand, jene, die danach mit verpflichtenden Taten trachten Allah nahe zu sein: Sie tun das, was Allah ihnen aufgetragen hat zu tun, unterlassen das, was Allah ihnen verboten hat und verlangen nicht von sich selbst das Verrichten dessen, was lobenswert ist, aber weniger verpflichtend (d.h. manduu:) oder das Unterlassen von Nicht-Empfehlenswertem des Erlaubten (d.h. makruuh).Was die Vorausgeeilten angeht, jene die nahe gebracht werden, so trachteten sie mit zusätzlichen Bemühungen, nach den Pflichten, danach Allah nahe zu sein. Sie verrichteten die Pflichten und das Lobenswerte und unterließen das Verbotene und das Nicht-Empfehlenswerte. Wenn sie mit allem, was innerhalb ihrer Möglichkeiten liegt von dem was sie lieben, danach trachteten Ihm nahe zu sein, wird Allahs Liebe für sie vollständig, wie Allah sagt (in der ungefähren Bedeutung):„…Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil (freiwillige Taten der Anbetung) zu nähern, bis ich ihn liebe…“ [Al-Bukhari]Die Verbündeten Allahs haben keinen speziellen AnscheinDie Verbündeten Allahs haben keinen speziellen Anschein, wodurch sie sich von anderen Leuten unterscheiden. Sie haben keine spezielle Bekleidung als das, was gerade zulässig ist. Vielmehr sind sie in allen Kategorien der Gemeinschaft von Muhammad (sallallahu ‘aleihi wa sallam) zu finden. Jedoch zeigt der Qur’aan und die Sunnah klar, dass die besten Menschen aus Allahs Sicht jene sind, die die größte Taqwa (fromme Anwendung) haben:„O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste (mit der frommsten Anwendung) von euch.“ [al-Hujarat (49): 13]Abu Hurairah berichtet in einem Sahiih Hadiith:„Der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) wurde gefragt: „Welche Menschen sind die besten?“ Er sagte: „Jene mit der größten Taqwa (frommen Anwendung)“…[Al-Bukhari und Muslim]Die Verbündeten Allahs sind nicht ma’suum (geschützt) vor FehlernEs ist keine Voraussetzung für einen Verbündeten Allahs, dass er frei von (geschützt vor) Fehltritten und Fehlern ist. Es ist durchaus möglich, dass ihm etwas Wissen der shari’ah verborgen bleibt, so wie es für ihn möglich ist über einige Angelegenheiten des Islams verwirrt zu sein. Aber er möge nicht zwangsläufig auf Grund dessen die Stufe des Verbündeten Allahs verlassen, da Allah für diese Ummah über Fehler, Handlungen des Vergessens und Dinge, die unter Zwang begangen wurden hinweggesehen und vergeben hat:„Es ist für euch keine Sünde in dem, was ihr an Fehlern begeht, sondern was eure Herzen vorsätzlich anstreben.“ [Al-Ahzaab (33): 5]Abu Hurairah (radiallahu `anhu) sagte: „Der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) sagte: „Wenn ein Gebieter sich anstrengt zu einem richtigen Urteil zu gelangen und es ist korrekt, so erhält er zwei Belohnungen und wenn er sich anstrengt, aber es falsch ist, erhält er eine Belohnung.“ [Al-Bukhari und Muslim]Daher ist es möglich für jeden Verbündeten Allahs einen Fehler zu machen. Es kann niemals verpflichtend unter den Leuten sein an alles zu glauben, was irgendjemand von ihnen sagt, außer in dem Falle, dass jemand von ihnen ein Prophet ist. Vielmehr ist es für ihn verpflichtend all das mit dem Maßstab dessen zu erfassen, was der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) brachte. Wenn es damit übereinstimmt, kann er es akzeptieren, aber wenn es im Widerspruch steht, muss er es ablehnen und wenn er nicht sicher sein kann, ob es im Einklang mit der Botschaft des Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam) steht oder uneins damit ist, muss er sich vom Glauben daran oder das Anwenden fernhalten.Der zweite Kalif ‘Umar (radiallahu `anhu), über den der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) sagte:„Wahrlich, es gab schon Menschen vor euch, zu denen gesprochen wurde. Wenn sich einer von diesen in meiner Ummah befindet, dann ist es `Umar.“ [Al-Bukhari und Muslim]„Wahrlich Allah hat die Wahrheit auf die Zunge ‘Umars gelegt und in sein Herz.“ [At-Tirmidhii (hasan)]Aber ‘Umar tat stets dies, was verpflichtend für ihn war: d.h. Dinge, die bei ihm auftraten, dem gegenüber zu stellen, womit der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) gesandt wurde. Er sagte niemals: „Ich bin mahaddath, ich erhalte Eingebungen und Visionen und so sollst du akzeptieren was ich sagte und dich mir nicht darin widersetzen.“Das Herz ist ein Gespür und nicht geschützt davor Fehlern zu verfallen und so muss man sie stets dem gegenüberstellen, was durch den Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam), dem vor dem Verfall von Fehlern Geschützten, gebracht wurde. Und die frühen Gelehrten des Islams haben einstimmig übereingestimmt, dass die Ansichten von jedem akzeptiert oder abgelehnt werden können, d.h. dass sie offen für Fragen sind, außer den Aussagen des Propheten (sallallahu ‘aleihi wa sallam).Den Punkt, den wir hier machen ist eine Angelegenheit des vollständigen Konsens der Verbündeten AllahsEs ist für die Verbündeten Allahs verpflichtend fest an dem Maßstab festzuhalten; Qur’aan und Sunnah und niemand von ihnen ist ma’suum; d.h. geschützt davor Fehlern zu verfallen, derart, dass es zulässig ist für ihn oder seine Anhänger, dem zu folgen, was in ihre Herzen gelangt, ohne es dem Test vom Qur’an und der Sunnah zu unterziehen. Wer auch immer dies nicht akzeptiert ist auf keinem Wege, Ausprägung oder Form unter den Verbündeten Allahs, denen Allah uns aufgetragen hat nachzueifern. Solch eine Person ist entweder ein „kaafir“ oder ist extremer und überschüssiger Dummheit und Unwissenheit verfallen.


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Muslimische Gemeinde

walekum asalam Razz
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“…unter denen zu sein, die glauben und einander ermahnen zur Geduld und einander ermahnen zur Barmherzigkeit. Koran[90:17]

Der größte Reichtum ist die Vernunft,
die größte Armut ist die Dummheit,
die einsamste Einsamkeit ist die Selbstgefälligkeit,
die edelste Abstammung ist ein guter Charakter.


Fatima-jaan
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